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Ausschreibung von Fördermitteln für Projekte zur Integration von jüdischen Zuwanderern – Bewerbungsfrist noch bis zum 30. April

Veröffentlicht am 05.03.2013

Diese Pressemitteilung ist seit dem 30.04.2013 archiviert.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fördert Projekte, die die Integration von jüdischen Zuwanderern in Deutschland beinhalten und zur Unterstützung der Etablierung einer Anerkennungs- und Willkommenskultur beitragen. Projektanträge können bis zum 30.04.2013 gestellt werden. Für jedes Projekt ist eine jährliche Zuwendung von bis zu 50.000 Euro möglich.

Mit Etablierung einer Willkommenskultur ist die Gestaltung attraktiver Rahmenbedingungen für jüdische Neuzuwanderer und den Bezug auf die Phase der Erstorientierung gemeint. Entsprechende Projektanträge sollten daher Module enthalten, die die Zuwanderer direkt nach ihrer Ankunft in Deutschland mit den notwendigen Informationen und Ansprechpartnern für eine schnelle Integration sowohl in die jüdische Gemeinde als auch in die Aufnahmegesellschaft vertraut machen.

Förderfähige Projekte müssen im erheblichen Bundesinteresse liegen, das heißt, es dürfen insbesondere keine Bereiche gefördert werden, die in die Zuständigkeit der Länder oder der Kommunen fallen (z.B. Kindergärten). Außerdem ist der Bereich der beruflichen Integration ausgenommen. Förderfähige Zuwendungsempfänger sind jüdische Gemeinden, Verbände, Migrantenorganisationen, anerkannte Träger der politischen Bildung, Kommunen und Einrichtungen, die in der Arbeit mit jüdischen Zuwanderern auf überregionaler, regionaler oder lokaler Ebene tätig sind.

Weitere Informationen zu der Bewerbung finden Sie auf der Internetseite des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge