Inhalt

Aufgaben und Ziele

Präambel

Der Arbeitskreis wird alle Fragen der Integration und Partizipation von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, unabhängig von deren Aufenthaltsstatus oder Staatsangehörigkeit, behandeln. Integration ist eine Querschnittsaufgabe, an der alle Ressorts und gesellschaftlichen Gruppen Krefelds mitwirken.

Die Arbeitskreis verfolgt deshalb zwei vorrangige Ziele:

Zum einen soll die Ressort übergreifende Zusammenarbeit zu Fragen der Integration und Migration vertieft werden; zum anderen sollen gesellschaftliche Gruppen, Vereine, Initiativen, Verbände und sonstige Nichtregierungsorganisationen stärker als bisher in die praktische Umsetzung der Zuwanderungspolitik einbezogen werden.

Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit allen für die Stadt Krefeld relevanten Integrations- und Migrationsfragen. Die Sitzungen des Arbeitskreises dienen der Betreuung, Information und Anhörung zu Fragen der Zuwanderungspolitik. Der Arbeitskreis erarbeitet Empfehlungen zur Integrationspolitik für die Arbeit des Rates und für gesellschaftliche Gruppen.

Was ist der Arbeitskreis?

Dem Arbeitskreis gehören 32 stimmberechtigte Mitglieder an, von denen die Hälfte von Krefelder Migrantenselbstorganisationen nach dem Konsensprinzip benannt wird. Die andere Hälfte besteht aus Vertretern/innen der AWO, Arbeitsagentur, Caritasverband, DGB, Diakonie, KAB, Unternehmerschaft Niederrhein, der Verwaltung der Stadt Krefeld und aller Fraktionen und Wählergemeinschaften, die im Rat vertreten sind.

Was tut der Arbeitskreis?

Der Arbeitskreis für Zuwanderung und Integration in Krefeld engagiert sich für die politische, rechtliche, soziale und kulturelle Gleichstellung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Deutschen.
Der Arbeitskreis fördert integrative Projekte und Veranstaltungen im kulturellen Bereich und somit auch den Dialog zwischen den Kulturen in Krefeld. Der Arbeitskreis hält intensiven Kontakt zu den im Migrationsbereich tätigen Vereinen, Gruppen und Initiativen in Krefeld.

Wie funktioniert der Arbeitskreis?

Der Arbeitskreis beschließt Forderungen und Empfehlungen in der öffentlichen Vollversammlung seiner Mitglieder. Er unterstützt die Verwaltung in allen Belangen, die Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Krefeld betreffen. Die kommunale Ausländerpolitik wird auf diese Weise durch den Arbeitskreis mitgestaltet. Außerdem engagiert sich der Arbeitskreis in der Öffentlichkeit durch politische und kulturelle Veranstaltungen.

Warum ist der Arbeitskreis notwendig?

Der Arbeitskreis verschafft der Stimme der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Krefeld Gehör und wacht darüber, dass deren Interessen gewahrt werden.
Der Arbeitskreis ist Bestandteil einer humanen, auch für Minderheiten aufgeschlossenen Gesellschaft.
Da im Arbeitskreis Mitglieder aus sowohl unterschiedlichen politischen Richtungen als auch verschiedenen Nationen zusammenarbeiten, steht der Arbeitskreis modellhaft für Toleranz und Völkerverständigung.


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